Bis 2019 haben wir ausschließlich Norwegische Waldkatzen gezüchtet. Ab 2019 soll bei uns auch eine der seltensten Hunderassen überhaupt im Verein gezüchtet werden: Der Deutsche Spitz. Wir haben wenige potente Norwegische Waldkatzen. Deshalb wird es auch nur ab und zu Trollkinder geben.
Wir wollen jedes unserer Babies kennen lernen, bekuscheln, die zu ihnen passenden Menschen finden können, – und ihnen das ganz, ganz kleine ABC beibringen („NEIN, auf den Küchentisch gehst Du nicht! HALLO, aus der Kloschüssel wird nicht getrunken, BITTE, mein Hosenbein nicht hochklettern, Du wiegst vielleicht mal 6 Kilo“). Wir wollen auch mit unseren erwachsenen Tieren die Zeit genießen. Die Babies ziehen aus, unsere Großen bleiben ein Teil unseres täglichen Zusammenlebens!
Das geht für uns nur, wenn nur ein- bis maximal zweimal im Jahr Tierkinder unser Haus bevölkern.
Auf Ausstellungen gehen wir nicht mehr mit unseren Tieren. Ich selbst gehe gern als Besucher. Bei unseren Ältesten habe ich beobachtet, wie sie damit umgegangen sind. Sie haben es gut gemacht, ohne Frage. Wohl gefühlt haben sie sich nicht. Dazu kommt nun für uns: Es scheint, als hätte sich einiges verändert und wir sehen nicht, dass auf einer Ausstellung die Zuchttauglichkeit nach Rassestandard beurteilt wird. Der einzige Grund für uns, daran teilzunehmen. Nicht jedes tolle Zuchttier ist ein gutes Showtier und gewinnt keinen Blumentopf, schon gar keine Nominierung. Ich staune oft,  – und sehe lieber zu.
Wichtiger als jede Beurteilung der Schönheit unserer Tiere ist uns die gesundheitliche Vorsorge. Unsere Katzen werden erst gedeckt oder decken, wenn sie frühestens mit 14 Monaten „auf Herz und Nieren“ per Ultraschall untersucht wurden. Genauso selbstverständlich sind Tests auf GSD IV und  Pk.-def., Infektionskrankheiten und die Nachweise, dass keine Parasiten als Untermieter „dahoam“ sind :-). Ein Teil der Untersuchungen, auch der Ultraschall, werden in sinnvollen Abständen wiederholt.