Berta Kila vom Roten Turm

NFO a – blue

geboren: 12. August 2011

Berta, unser Blaubeerchen! 101 gr. leicht hat sie sich von Anfang an zwischen Mamas Vorderbeinen an den obersten Zitzen ihre ungestörte kleine Insel gesucht. Sie will mit dem Gerangel der Brüder überhaupt nichts zu tun haben. Ob es daran liegt, weil sie ein Mädel ist: Berta quietscht am lautesten! Wenn aber Rana das Nest verläßt, liegen alle drei Brüder auf und an Berta 🙂 Und das scheint sie zu genießen.

Mit drei Tagen hatte Berta schon die Augen auf, am vierte Tag konnte sie schnurren und seitdem guckt sie uns sehr erwartunsvoll entgegen, wenn wir an die Wurfbox kommen. Mit einer Woche hat Berta ein Gewicht von knapp 240 gr. Sie schafft es sehr gut, sich ihren Brüdern gegenüber zu behaupten.

Berta, die wilde Hummel. Sie hat ein riesiges Temperament und galoppiert mit 3 Wochen buckeln durch das Zimmer. Wenn einer ihrer Brüder in ihrem Weg liegt, wird der sofort attackiert und in die Ohren gezwickt. Auch wir werden buckelnd zum Spielen aufgefordert. Schmusen will sie erst, wenn sie müde wird. Dann hingebungsvoll und schnurrend. Es ist fast nicht möglich, scharfe Bilder von ihr zu machen, dazu ist sie einfach zu wild!

Mit 4 Wochen hat Berta von den Geschwistern immer noch das größten Temperament. Beim Fangenspielen kann gerade mal Barney mit ihr mithalten. Mit ihren Brüdern Nuka und Basti ist sie sehr eng. Vielleicht darf sie ja zusammen mit Basti ausziehen :-). Berta hat sich bis gestern jedem Versuch, sie zuzufüttern, widersetzt. Babymilch, Babypampe, Feuchtfutter für Kleine: Alles war eckelig! Gestern habe ich Rana mit Thunfisch gefüttert, – und da ist sie wie eine Rakete auf die Schüssel zu! Okay, dann eben Fisch!

Nur, dass man Fisch mit 5 Wochen halt noch nicht so verträgt. Außerdem hätte Berta sich schnell angewöhnt, NUR noch Thun zu essen. Also doch wieder Huhn und Hüttenkäse. Es geht so … dann doch wieder mehr die Mama und die Milchbar 🙂 Kleines, eigenwilliges Wesen. Berta ist sehr viel zierlicher, als ihre Brüder. Aber, – sie hat sie nach wie vor im Griff. Notfalls auch zwei auf einmal. Unser wildes Weib darf mit Basti zusammen bleiben, wenn es so weit ist. Wir freuen uns darüber riesig!

Berta wird ein Ossi :-))) Zusammen mit Basti, – und das ist gut so! Die beiden sind zwei gegenüberliegende Pole. Während Basti dick und gemütlich ist, ist Berta zierlich und wild. Basti frißt alles, Berta zickt immer erst rum. Ganz nach dem bayerischen Motto: Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht! Wenn sie es dann kennt, kriegt sie nicht genug davon. Zum Toben wird Basti von Berta angestachelt. Und zum Kuscheln und Schlafen holt Basti sich Berta. Sie liegen immer noch ganz viel gemeinsam im Weidenkorb wenn Schlafenszeit ist! Ein richtig gutes Gespann die beiden.

Mit 7 Wochen gibt es viele neue Bilder, teilweise neue Namen, – und einen Artikel unter „Neues“. Für einzelne Entwicklungsberichte reicht dieses Wochenende nicht die Zeit. Es geht allen vieren wunderbar!
Berta hat nun einen Zweitnamen, der ihr Rufname wird: Kila. Das gefällt uns sehr gut! Ich habe Silke noch nicht gefragt, welche Bedeutung dieser nordische Name hat. Die Erklärung gibt es nächste Woche 🙂

Kila ist gälisch und bedeutet anmutig und liebreizend. Unser wildes Mädchen bekommt einen Namen, der zu ihr paßt. Nun ja, – liebreizend? … Doch! Und anmutig ist sie auf alle Fälle. Sie ist ein zierliches Mädchen unter ihren rauen Brüdern. Durch ihr enormes Temperament hat sie absolut kein Problem, sich durchzusetzen. Aber, im Vergleich zu den Buben ist Berta Kila mit 8 Wochen eine zarte Prinzessin. Immer mit dem Schalk in den Augen und immer auf dem Sprung.  Sie hat zur Zeit überhaupt keine Lust, auf den Schoß zu kommen. Dazu gibt es viel zu viel auszuprobieren und zu erleben.

Berta Kila ist nun 10 Wochen alt. Sie wird eine richtige kleine Wildkatze. Ich glaube, sie käme auch gut im Wald zurecht 🙂 Die Brüder haben bei der 1. Imfpung wahnsinnig gezetert, – unsere kleine Maus nicht. Sie fand es zwar ziemlich frech, festgehalten zu werden, aber mit ein bißchen Gemotze war für sie die Sache abgetan. Wir werden sie sehr vermissen!

12 Wochen sind unsere Süßen. Am Montag gibt es noch eine Impfung, – und ab Freitag nächster Woche ziehen sie Tag für Tag aus. Wir alle werden sie sehr, sehr vermissen. Auch unserer kleinen Katzengruppe haben die Babies wahnsinnig gut getan! Alle fühlen sich richtig wohl. Was wir nicht vermissen werden, ist diese Unmenge an Katzenklo, welches wir putzen … Gerade habe ich festgestellt, dass das Netzkabel von diesem Laptop durchgebissen ist … kleine Trolle!
Wir haben eine wunderbare Zauberzeit mit unseren Babies gehabt. Und nun werden wir die letzten 5 Tage noch einmal so richtig genießen!