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Norwegische Waldkatzen vom Roten Turm

Diesen Namen tragen unsere Katzen seit 2010.

Bis Herbst 2012 waren wir im Brudermühlviertel in München am Roter-Turm-Platz zu Hause. Dort haben wir unsere kleine Familienzucht gegründet. Unsere Famiie hatte dort eine wirklich gute Zeit und weil uns der der Name sehr gefällt, werden wir ihn in Erinnerung an unsere Anfangszeit auch weiter für unseren Nachwuchs behalten.

Als wir diese schöne Adresse das erste Mal gehört haben, wurden wir neugierig. In München gibt es auch einen Roten Turm? Noch nie gehört.
In München gab es einen Roten Turm! Der Turm wurde ab 1517, dem Isartor vorgelagert, als Wehranlage errichtet und lag am Westufer der Isar. Nach seiner Fertigstellung wurde er „Neuer Turm bei der Isarbrücke“ genannt. Seinen späteren Namen erhielt er aufgrund seiner roten Farbe. Während des Oberländer Bauernaufstandes von 1705 wurde der Rote Turm von den Aufständischen eingenommen. Der Aufstand gipfelte in der Sendlinger Mordweihnacht. 1796 wurde der Turm von der französischen Artillerie so stark beschädigt, dass er abgerissen werden musste.

Im Herbst 2012 sind wir mit Sack und Pack nach Bad Tölz gezogen. Der Isar entlang bis ins bayerische Oberland, dem Isarwinkel. In ein unglaubliches Haus von 1880 “unten im Rehgraben”, drumherum ein riesiges Grundstück mit über 40 % Gefälle, Steinen, Wiese, alten Bäumen, Bach und Wasserfall mitten in dieser Stadt. Das Haus ist ein sogenanntes “Italienerhaus” mit einer Seite und einem Stockwerk im Berg. Ein Zuhause wie aus einer anderen Zeit, nicht komfortabel, wahrscheinlich eine ewige Baustelle, –  aber wunder-, wunderschön. Wir haben es nicht gesucht und hatten nicht vor, gerade jetzt umzuziehen. Irgendwie hat dieses Haus uns gefunden …

Wir, das sind:

Mein Mann Nikolaus und ich, Sirit Winter. Seit dem Umzug ist unsere Familie wieder etwas kleiner geworden. Die Kinder werden einfach so verdammt schnell groß!
Mit uns wohnen und leben unsere Katzen, unser griechischer Schildkröterich Tipo (eigentlich Lions, aber mit uns umgezogen) und unsere Kuna, eine Großelo-Hündin in Glatthaar. Ich träume von vier Hennen, Nikolaus nicht …  :-) Ein Esel hätte auch gut Platz bei uns … oder ein Alpaka …

Sohn Lion besucht weiterhin in München die Schule und kommt hoffentlich oft hier her.  Wir fahren nach München zum Arbeiten – und wenn wir frei haben, wird uns die Zeit auch nicht lang. Da sind neben unserem Haus mit Wald und Wiesen, unseren Tiere, auch unsere erwachsenen Töchter und die Enkel, die mehr oder weniger regelmäßig vorbeikommen. Wenn noch Zeit übrig bleibt … Freunde, Bücher, Musik, Filme … lange Spaziergänge durch den Isarwinkel und an der Isar entlang -, um ganz besondere Isarkiesel und angeschwemmte Fundstücke mit nach Hause zu nehmen.

Unsere Zucht:

Wir haben wenige potente Tiere. Deshalb wird es auch nur ab und zu Trollkinder geben.
Wir wollen jedes unserer Babies kennen lernen, bekuscheln, die zu ihnen passenden Menschen finden können, – und ihnen das ganz, ganz kleine ABC beibringen (“NEIN, auf den Küchentisch gehst Du nicht! HALLO, aus der Kloschüssel wird nicht getrunken, BITTE, mein Hosenbein nicht hochklettern, Du wiegst vielleicht mal 6 Kilo”). Wir wollen auch mit unseren erwachsenen Tieren die Zeit genießen. Die Babies ziehen aus, unsere Großen bleiben ein Teil unseres täglichen Zusammenlebens!
Das geht für uns nur, wenn nur ein- bis zweimal im Jahr Waldkatzenkinder unser Haus bevölkern.
Auf Ausstellungen gehen wir nicht mehr mit unseren Tieren. Ich selbst gehe gern als Besucher. Bei unseren Ältesten habe ich beobachtet, wie sie damit umgegangen sind. Sie haben es gut gemacht, ohne Frage. Wohl gefühlt haben sie sich nicht. Dazu kommt nun für uns: Es scheint, als hätte sich einiges verändert und wir sehen nicht, dass auf einer Ausstellung die Zuchttauglichkeit nach Rassestandard beurteilt wird. Der einzige Grund für uns, daran teilzunehmen. Nicht jedes tolle Zuchttier ist ein gutes Showtier und gewinnt keinen Blumentopf, schon gar keine Nominierung. Ich staune oft,  – und sehe lieber zu.
Wichtiger als jede Beurteilung der Schönheit unserer Tiere ist uns die gesundheitliche Vorsorge. Unsere Tiere werden erst gedeckt oder decken, wenn sie frühestens mit 14 Monaten “auf Herz und Nieren” per Ultraschall untersucht wurde. Genauso selbstverständlich sind Tests auf Infektionskrankheiten und die Nachweise, dass keine Parasiten als Untermieter “dahoam” sind :-). Alle Untersuchungen, auch der Ultraschall, werden in sinnvollen Abständen wiederholt.

Kleine, familiäre Hobbyzucht Norwegischer Waldkatzen in Bad Tölz / Bayern